Reizhusten bei Allergie
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Erstellt am: 26.06.2026
Zuletzt aktualisiert: 29.06.2026
Reizhusten kann ein häufiges, aber oft unterschätztes Symptom von Allergien wie Heuschnupfen seinAuslöser sind meist gereizte Atemwege, Schleim im Rachen und entzündliche Prozesse, die den Hustenreflex verstärken können. Werden die Allergiesymptome gezielt behandelt und der Kontakt mit Auslösern reduziert, lässt sich der Hustenreiz oft lindern. Allegra® Allergietabletten sowie das neue NasAllegra® Heuschnupfenspray können dir hierbei helfen.
Reizhusten bei Allergie: Warum Heuschnupfen den Hals reizen kann – und was helfen kann
Wenn bei Heuschnupfen plötzlich ein trockener, hartnäckiger Husten dazukommt, sind viele unsicher: Ist das noch die Allergie - oder eine Erkältung? Tatsächlich kann Reizhusten ein Allergiesymptom sein.
Hier erfährst du, warum Allergien Husten auslösen können- und was du dagegen tun kannst.
Können Allergien Reizhusten auslösen?
Ja, Allergien können Reizhusten verursachen. Bei Heuschnupfen reagiert der Körper auf Pollen mit einer Entzündungsreaktion, die nicht nur die Nase, sondern auch die Atemwege betrifft.
Typisch ist dabei:
- trockener, unproduktiver Husten
- kein Schleim oder nur wenig Auswurf
- Reizhusten vor allem draußen oder nachts
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Vier häufige Ursachen für Reizhusten bei Allergien
1. Wenn Schleim den Hals reizt
Bei Allergien wird vermehrt Sekret produziert. Dieses kann von der Nase in den Rachen laufen. Dies kann zu Räusperzwang, einem Kloßgefühl im Hals, chronischem Hustenreiz und Halsschmerzen führen, die besonders im Liegen nachts stark ausgeprägt sein können. Das bezeichnet man als Postnasal-Drip-Syndrom.
2. Gereizte Atemwege
Die allergische Reaktion betrifft nicht nur die Nase, sondern oft den gesamten oberen Atemtrakt. Das kann die Schleimhäute im Hals reizen, Hustenreflexe verstärken und auch Kratzen im Hals auslösen.
3. Histamin als Trigger
Der Botenstoff Histamin spielt auch beim Husten eine Rolle. Tatsächlich kann er die Empfindlichkeit der Atemwege erhöhen, Hustenrezeptoren aktivieren und den Reiz verstärken.1
4. Allergisches Asthma
Bei manchen Betroffenen kann sich aus einer Allergie ein allergisches Asthma entwickeln. Hinweise darauf sind u.a. anhaltender Husten, pfeifende Atmung und Atemnot bei Belastung. Solltest du unter diesen Symptomen leiden, solltest du sie unbedingt ärztlich abklären lassen.
Allergie oder Erkältung – woran erkennst du den Unterschied?
Auch gut zu wissen: Trockener Husten wird oft mit einer sich anbahnenden Erkältung verwechselt. Bist du dir unsicher, ob du unter einer Allergie oder einer Erkältung leidest, kann folgende Einordnung helfen:
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Spricht eher für eine Allergie: |
Spricht eher für eine Erkältung: |
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Ärztlichen Rat solltest du immer einholen, sobald dein Husten länger anhält und/oder sich verschlimmert, Atemnot oder pfeifende Atmung dazukommt und wenn du dir generell unsicher bist, ob es sich um eine Allergie handelt.
Was hilft gegen Reizhusten bei Allergie?
Bei allergischem Reizhusten ist es sinnvoll die Ursache zu behandeln – in diesem Falle die Allergiesymptome. Der Husten entsteht meist nicht isoliert, sondern als Folge einer allergischen Reaktion in den Atemwegen. Ziel der Behandlung ist es deshalb, die Entzündung zu reduzieren, den Reiz zu stopppen und die Schleimhäute zu beruhigen. Zusätzlich können dir in der akuten Behandlung deiner Symptome Hustenstiller wie Mucosilent® (Mucosilent® gegen Reizhusten - Lindert den Hustenreiz bis zu 6 Stunden) helfen und den Hustenreiz lindern.
Hierbei können dir helfen:
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Antihistaminika: Reduzieren die Histaminwirkung im Körper und können somit den Hustenreiz indirekt lindern, da die allergische Reaktion in den oberen Atemwegen reduziert wird.
- Korstionhaltige Nasensprays: Wirken entzündungshemmend und reduzieren die Schleimproduktion in der Nase. Somit können sie beim Postnasal-Drip-Syndrom helfen.
- Viel trinken & Hals beruhigen: Um die gereizten Schleimhäute im Hals gezielt zu entlasten, ist es wichtig, sie feucht zu halten und zusätzliche Reize zu vermeiden. Konkret können dir hierbei folgende Punkte helfen:
- ausreichend trinken, idealerweise warme Getränke wie Tee oder warmes Wasser- sie befeuchten die Schleimhäute und können den Hustenreiz lindern
- Raumluft befeuchten, z. B. durch regelmäßiges Lüften oder Luftbefeuchter - trockene Luft verstärkt oft den Hustenreiz.
- Um die gereizten Schleimhäute im Hals gezielt zu entlasten, ist es wichtig, zusätzliche Reize/Reizstoffe wie z.B. Rauchen zu vermeiden
- Allergieauslöser reduzieren: Ein zentraler Baustein bei allergiebedingtem Reizhusten ist es, den Kontakt mit den Auslösern so gering wie möglich zu halten. Im Alltag kannst du also gezielt gegensteuern in dem du die Pollenbelastung beobachtest (z. B. über den Allegra® Pollenflugkalender: Pollenvorhersage ) und Aktivitäten danach planst. Ebenso solltest du beim Lüften Fenster gezielt öffnen, am besten zu pollenarmen Zeiten (z. B. nach Regen oder je nach Region morgens bzw. abends) und deine Kleidung nach dem Aufenthalt draußen wechseln, damit Pollen nicht in Innenräume getragen werden.
Auf einen Blick: Reizhusten bei Allergie verstehen und lindern
Reizhusten kann ein typisches Symptom von Allergien wie Heuschnupfen sein. Auslöser sind meist gereizte Atemwege, Nasensekret im Rachen und entzündliche Prozesse. Die gute Nachricht: Wenn du deine Allergie gezielt behandelst, kann meist auch der Husten gelindert werden. Hierbei können dir die Produkte der Allegra® Familie helfen! Neben den Allegra® Allergietabletten und Schmelztabletten mit dem Wirkstoff Bilastin gibt es jetzt neu bei starken Heuschnupfensymptomen das NasAllegra Heuschnupfenspray mit der 2-in-1 Wirkstoffkombination aus den Wirkstoffen Azelastin (schnell wirkenden Antihistaminikum) und Fluticason (entzündungshemmendes Glukokortikoid).
Häufig gestellte Fragen
Können Pollen Reizhusten auslösen?
Ja, Pollen können Reizhusten verursachen. Sie lösen eine allergische Reaktion aus, bei der die Atemwege gereizt werden können und ein trockener Husten entstehen kann.
Warum muss ich bei Heuschnupfen husten?
Der Husten entsteht meist durch gereizte Schleimhäute oder Nasensekret im Rachen.
Dieser sogenannte Postnasal Drip kann einen Hustenreflex auslösen.
Was hilft schnell gegen allergischen Reizhusten?
Neben der akuten Behandlung deiner Reizhusten-Symptome mit Hustenstillern (Antitussiva) wie Mucosilent® (Mucosilent® gegen Reizhusten - Lindert den Hustenreiz bis zu 6 Stunden) ist es sinnvoll und effektiv, wenn du auch deine Allergiesymptome behandelst. Antihistaminika und Nasensprays reduzieren die Allergiesymptome und können damit auch den Hustenreiz reduzieren.
Ist Reizhusten ein Anzeichen für allergisches Asthma?
In manchen Fällen kann das ein Anzeichen dafür sein. Wenn zusätzlich z.B. Atemnot oder pfeifende Atmung auftreten, sollte das ärztlich abgeklärt werden.
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Quellen
- Kardos, Dtsch Med Wochenschr 2017; 142(03): 197-200; Chronischer idiopathischer Husten